gesichtet auf der Hanse Sail 2025
technische Daten
| Lüa: |
31,46 m |
| LL: |
25,00 m |
| Breite: |
8,5 m |
| Seitenhöhe: |
4,80 m |
| Höhe bis Deck: |
3,65 m |
| Tiefgang: |
2,60 m |
| Rumpf: |
Kiefer, geklinkert |
| Motor: |
Volvo Penta, 255 KW |
| Besatzung: |
10 |
| Mitsegler: |
55 |
| Antrieb: |
Festpropeller |
| Segelfläche: |
240 m² |
Schiffshistorie
- 1997 - Entdeckung eines Wracks in der Wismarbucht vor Timmendorf auf der Insel Poel
- 1999 - erfolgreiche Bergung des Wracks aus dem Jahre 1354
- 07.07.2000 - Kiellegung
- 2001 - Erstellung eines Modells (1:10) und Legung der Kielbalken in der Schiffbauhalle, Setzen von behelfsmäßigen Spanten und erste Beplankung
- 2002 - Einbau der Bodenwrangen und Spanten und Ende des Jahres erste Decksbalken gesetzt
- 2003 - Anfertigung des Mastes, Einbau von Längsversteifungen und Weiterführung der Arbeiten am Rumpf
- 2004 Vollendung der Beplankung, Anfertigung des Ruderblatts
- 29.05.2004 - Taufe und Stapelhub der Kogge Wissemara
- 29.08.2004 - der Mast wird gesetzt
- 2005 Aufbau des Decks und der Inneneinrichtung, Beginn des Aufbaus der Takelung
- 2006 Einbau einer Hilfsmaschine
- August 2006 - Jungfernfahrt zur Hansesail Rostock in Begleitung der Hansekoggen "Roland von Bremen", "Hansekogge", "Ubena von Bremen" und der Kraweel "Lisa von Lübeck", erstes Treffen mittelalterlicher Schiffe in Wismar 2006
- Name "Wissemara" nach einem kleinen Fluss in der Nähe von Wismar
- 2021 - Insektenbefall der Beplankung wurde festgestellt. jedoch keine Gefahr für die Stabilität
- 11.09.2025 - wegen Schäden an der Beplankung wird die Kogge stillgelegt
- 19.12.2025 - Überführung in der Stralsunder Volkswerft, geschätzte Kosten liegen bei 180.000 Euro
- März 2026 - das Schiff erhält kein Zertifikat für Seetauglichkeit, massiver Schädlings- und Pilzbefall (Holzbock und Nagelkäfer, Wurmbefall sowie Holzschwamm)
Anmerkungen
- das Schiff ist ein Nachbau eines 1999 vor der Insel Poel und mit einem Erhaltungszustand von 60% gefundenen Wracks einer baltischen Kogge, ihr Entstehungszeitraum wird auf das Jahr 1354 datiert.
- Segelschiff in typischer Koggenbauart, mit durchgängig geklinkertem Rumpf, geschwungenem Vorsteven und steilem Achtersteven, Plattenruder, Achterkastell, einem Mast und koggentypischen Rigg und Segel.
- abweichend von der Historie erhält das Schiff unter dem Hauptdeck eine Vorpiek, Unterkünfte und Maschinenraum.
- im Achterkastell sind Unterkünfte, Navigationsraum, Kombüse, Lasten und Stauräume
- Brennstofftank, Trinkwasser-, Grau- und Schwarzwassertanks sind im Doppelboden angeordnet
gesichtet auf der Hanse Sail 2024
gesichtet auf der
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