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Auch Briggschiff - englisch: Brig, französisch: Brick, niederländich: Brik, italienisch:Brigantino

Eine Brigg hat zwei Masten, beide voll rahgetakelt. Der vordere heißt Fock - der achtere Großmast, Werden am Großmast die Rahsegel nur im oberen Teil (an der Stenge) gesetzt, nennt man diesen Typ Brigantine, ist lediglich der Fockmast vollgetakelt handelt es sich um eine Schonerbrigg.

Am Großmast wird zusätzlich ein Gaffelsegel gefahren, das Briggsegel genannt wird.

Die Brigg ist kein regionaler, sondern ein internationaler Schiffstyp. Briggs sind Frachtsegler, entwickelt im 18. Jahrhundert aus der Brigantine und der Schnau.

Bis etwa 1860 war die Brigg der häufigste deutsche Rahseglertyp, weit zahlreicher als das Vollschiff. In der Rumpfform unterscheidet sie sich nicht von diesem, ist allerdings nur 20 bis 40 Meter lang. Nach 1860 kam die Briggtakelung allmählich außer Gebrauch, denn die immer größer werdenden Schiffe der Überseefahrt takelte man als Barken und für die großen Schiffe der Küstenfahrt bevorzugte man den wirtschaftlicheren Schoner.

In den Marinen gab es auch mit Kanonen bestückte Briggen, sogenannte Kriegsbriggen.Heute fahren einige Briggs als Schulschiffe, z.B. die 1971 erbaute Royalist, die mit Ihren Pfortenbändern einer Kriegsbrigg nachempfunden ist.


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